Julia
Schröder
Göritz

Schreibsachen, die anfassen und berühren

Blog

Richtig und falsch gibt es nicht, zumindest nicht im Bereich der Gefühle. Und Schreiben ist in erster Linie genau das: Gefühl. Beziehungsweise einem Gefühl Worte anzuziehen und dadurch für andere hörbar zu machen. Vorstellungskraft, Kontakt zu sich, loslassen, einlassen, weglassen und zulassen – boah, alles, jawoll – alles darf sein. Und sich mal so richtig auslassen. Also Spaß soll es machen, dieses Schreiben von innen heraus – es kann auch mal pieken, aber das kannste dann ja aufschreiben. Dann geht es auch damit. Du möchtest loslegen? Und das gern in Gesellschaft, mit anderen, die ähnlich ticken und weniger tiktoken? Obwohl – Du ahnst es – selbst darüber kann man schreiben. Auch wenn man es noch nie gemacht hat, denn:

Man muss nicht in der Bratpfanne gelegen haben, um über ein Schnitzel zu schreiben.

Maxim Gorki

Kategorien

Keywords

Weitere Artikel

22.06.2023

Kolumne – Gedankenkiosk

Vizefreitag und eine Woche wie drei Tüten Brausepulver auf einmal im Mund.  Überschäumend vor Glück ist eine Redewendung, mit der ich was anfangen kann. Ein Moment, in dem alles stimmt, alles so gut ist, dass ich am liebsten den Kopf in den Nacken werfen und einfach nur „JAAAA!!“ brüllen möchte. So so gut, dass es […]

08.02.2023

Biografisches Schreiben – „Meine erste Platte“

Es ist ein warmer Tag, ich spiele mit meinem gelben Ball in unserem Garten, der als einziger in der Reihe eine Kurve um das Haus macht, das letzte Haus im Gang. Weiß verputzte Mauern halten die Hitze fern, die Markise taucht das Wohnzimmer in Orange, der Kirschbaum trägt volle, dunkle Früchte, es riecht nach Essen. […]